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Stiftungsnetzwerk Bildung in Berlin

Hier finden Sie Rückblicke auf die jüngsten Sitzungen des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Berlin. Zu einem Überblick über weitere aktive und in Planung befindliche Stiftungsnetzwerke Bildung auf Länderebene gelangen Sie hier.

7. Sitzung am 22. Oktober 2019

Mit dem Schwerpunktthema „Schnittstellen und Leerstellen in den Handlungsfeldern der Netties in den Berliner Bezirken“ fand am 22. Oktober 2019 die 7. Sitzung des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Berlin statt. Das Netzwerk war zu Gast beim Grund-Bildungs-Zentrum Berlin.

Die Projekte

34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich intensiv über Vorhaben aus, die von den beteiligten Stiftungen und Organisationen durchgeführt werden. Die Schütt-Stiftung, das Grund-Bildungs-Zentrum Berlin, Papilio und SchulePLUS Forum nahmen die Möglichkeit wahr, ihre Projekte vorzustellen und vertieft darüber in der Runde zu diskutieren. Bei den Präsentationen der Projekte können Ideen besprochen, Fragestellungen hilfreich im Fachkreis beantwortet und erfolgreiche Projektansätze platziert werden. Auch in dieser Sitzung konnten wieder einige frischgebackene Netties begrüßt werden, die Format und Zusammensetzung der Anwesenden schätzten. „Durch die Teilnahme am Stiftungsnetzwerk Bildung in Berlin konnte ich viele regionale Netties kennenlernen. Es ist toll, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Danke für die gelungene Veranstaltung!“ (Franziska Rösel-Novak, Go4Goal e.V.)

Schwerpunktthema: Schnittstellen und Leerstellen in den Handlungsfeldern der Netties in den Berliner Bezirken

Nachdem die letzte Sitzung des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Berlin den Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hervorbrachte, die bestehenden Aktivitäten der Berliner Netties innerhalb der Berliner Bezirke in den Blick zu nehmen und auf Leerstellen und mögliche Schnittmengen hin zu überprüfen, legte die Koordinierungsstelle für die gemeinsame Diskussion eine Matrix vor, die diesem Wunsch entsprach.

Intensiv diskutierten die Anwesenden, welche Faktoren die Entscheidung für oder gegen ein Engagement im einen oder anderen Bezirk beeinflussen, welche Rahmenbedingungen es für ein zivilgesellschaftliches Engagement in einem Bezirk braucht und schlussendlich, durch welche Bedingungen ein Transfer bestehenden Engagements in andere Bezirke erleichtert wird. Hier identifizierten die Anwesenden auch die Kommunalverwaltung als wesentlich, und so beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Ergebnisse in der nächsten Sitzung mit einem Vertreter der Senatskanzlei zu diskutieren.

6. Sitzung am 4. April 2019

Mit dem Schwerpunktthema „Ehrenamt“ fand am 4. April 2019 die 6. Sitzung des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Berlin statt, die im Rahmen der Berliner Stiftungswoche für interessierte Gäste geöffnet wurde. Auf Einladung der RheinFlanke gGmbH war das Netzwerk zu Gast bei der Sport- und Begegnungsstätte tentaja im ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Die Projekte

40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich intensiv über Vorhaben aus, die von den beteiligten Stiftungen und Organisationen durchgeführt werden. EDUCATION Y, der Naturwissenschaftliche und Kulturelle Bildungsverbund Moabit sowie die Open Knowledge Foundation Deutschland hatten Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und vertieft darüber in der Runde zu diskutieren. Bei den Präsentationen der Projekte können Ideen besprochen, Fragestellungen hilfreich im Fachkreis beantwortet und erfolgreiche Projektansätze platziert werden.

Schwerpunktthema: Ehrenamt

Für einen Impuls zum in der letzten Sitzung gewählten Schwerpunktthema konnte Friedemann Walther gewonnen werden, Referatsleiter Bürgerschaftliches Engagement und Demokratieförderung in der Berliner Senatskanzlei. Herr Walther betonte die Politisierung, die das bürgerschaftliche Engagement in den letzten Jahren erfahren habe und konstatierte, dass enormer gesellschaftlicher Gestaltungswille angesichts politischer Herausforderungen existiere. In der derzeitigen Integrationsdebatte müssten Menschen, die Berlin als Sehnsuchtsort begreifen und neu in die Stadt ziehen, als Teil der Lösung verstanden werden. Er appellierte unter anderem dafür, sämtliche Orte des bürgerschaftlichen Engagements als solche ernst zu nehmen und als Partner zu sehen, um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken. Den Praxisblick steuerte Gerd Thomas bei, Netzwerkkoordinator Kommunikation und Kooperation im Integrationsprogramm „HOPE“ der RheinFlanke gGmbH. Thomas unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts als Integrationsmotor, warnte aber davor, das Ehrenamt mit zu großen Erwartungen zu überfrachten. Es sei unabdingbar, dass für Ehrenamtliche Strukturen geschaffen werden, die den Erwartungsdruck senken und die Verantwortung auf viele Schultern verteilen – Ehrenamt muss Spaß machen! Andernfalls, so Thomas, drohe der nachhaltige Verlust ehrenamtlich Engagierter.

Für die nächste Sitzung wählten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Identifizierung von Schnittstellen und Leerstellen in Handlungsfeldern der Berliner Netties in den Berliner Bezirken als Schwerpunktthema.

5. Sitzung am 4. Dezember 2018

Mit dem Schwerpunktthema Bildungslandschaften fand am 4. Dezember 2018 die 5. Sitzung des Stiftungsnetzwerkes Bildung in Berlin statt. Das Netzwerk war zu Gast bei der Stiftung Berliner Leben.

Die Projekte

Knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich intensiv über Vorhaben aus, die von den beteiligten Stiftungen und Organisationen durchgeführt werden. Die Lernwerkstatt – lernen & lernen lassen e.V., Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., das Projekt Zauberhafte Physik sowie Studio2B GmbH hatten Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und vertieft darüber in der Runde zu diskutieren. Bei den Präsentationen der Projekte können Ideen besprochen, Fragestellungen hilfreich im Fachkreis beantwortet und erfolgreiche Projektansätze platziert werden.

Schwerpunktthema: Bildungslandschaften

Sabine Süß, Leiterin der Koordinierungsstelle des Netzwerkes Stiftungen und Bildung, gab einen Impulsvortrag, der das Zusammenspiel formaler und non-formaler Bildungsangebote in den Blick nahm. In ihrem Impuls ging sie den Fragen nach, warum Bildungslandschaften wichtig sind, wie sie entwickelt werden und welche Faktoren zu einer gelingenden Bildungslandschaft beitragen. In der anschließenden angeregten Diskussion plädierte sie dafür, proaktiv gemeinsam Ideen mit allen Akteuren zu entwickeln, anstatt auf Fehlentwicklungen nur zu reagieren, und stets der Frage nachzugehen: was können wir voneinander lernen, um Bildung in unserer Gesellschaft mitzugestalten?

Für die nächste Sitzung wählten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ehrenamt als Schwerpunktthema.

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Martina Battistini
Referentin
(030) 89 79 47-85
Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2020