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Netzwerk Stiftungen und Bildung

Netzwerk-Portrait

Lokale Bildungslandschaften benötigen effiziente Strukturen und eine kluge Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort, die im Bildungssektor aktiv sind. Dafür sind systematische Kooperationen vor Ort zwischen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie den Ländern wesentlich.

Stiftungen und weitere zivilgesellschaftliche Akteure können in dieser Konstellation eine wichtige Rolle spielen. Um Stiftungen und weitere zivilgesellschaftliche Akteure bei ihrer Aufgabe auf lokaler Ebene zu unterstützen, haben 15 Stiftungen das Netzwerk Stiftungen und Bildung im Bundesverband Deutscher Stiftungen initiiert. Mittlerweile fördern 16 Stiftungen die Entwicklung durch eine Koordinierungsstelle.

      Zielsetzungen

      Das Netzwerk Stiftungen und Bildung verfolgt das Ziel, bundesweit Wegweiser für zivilgesellschaftliches Engagement zu sein, Bildungsallianzen zu fördern und Stiftungen in ihrer Bildungsarbeit zu unterstützen. Das Netzwerk setzt dabei auf Kooperation von Bildungsakteuren und Wirkung auf lokaler Ebene.

      Grundlegende Zielsetzungen sind:

      • Förderung der Transparenz im Bildungssektor,
      • Förderung und Unterstützung von Kooperationsstrukturen,
      • Identifikation und Förderung von Innovationen,
      • Austausch und Vereinbarung von Qualitätsstandards und Evaluation,
      • Repräsentation der Stiftungen im Bildungssektor gegenüber Bund, Ländern und Kommunen.

      Leitlinien

      Verbindliche Leitlinien, die unseren Grundsätzen wie Transparenz, Kooperationswillen, Qualifizierung und Wissenstransfer entsprechen, bringen uns unseren Zielsetzungen näher. Jeder, der an dem Netzwerk Stiftungen und Bildung beteiligt sein will, stimmt als Zeichen seiner Bereitschaft, sich einzubringen, diesen Leitlinien und Zielsetzungen zu.

      • Wir wollen unser Wissen und unsere Informationen miteinander austauschen.
      • Wir wollen kooperieren und Synergien schaffen.
      • Wir wollen systematischer in unserer Arbeit und bei der Vernetzung vorgehen.
      • Wir wollen uns und andere qualifizieren.
      • Wir wollen uns stärker in bildungspolitische Debatten einbringen und gehört werden.

      Ganzheitliches Bildungsverständnis

      Dem Vorhaben liegt ein erweitertes, ganzheitliches Verständnis von Bildung zugrunde: Dieses hat die drei unterschiedlichen Lernebenen – formale, non-formale und informelle Bildung – gleichwertig im Blick.
      Sie betrifft alle Lebensstationen eines Menschen, die sich im Sinne des Lebenslangen Lernens von der Phase Kleinkind/Kind inklusive Familie, Jugendlicher, junger Erwachsener, Erwachsener von der Geburt bis ins hohe Alter erstrecken.

      Zuletzt bearbeitet: 04. Juni 2018