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— Februar 2026

Stifterverband: Studie "Individuell genutzt, aber strategisch vernachlässigt: Status quo und Handlungsbedarfe zu generativer KI im gemeinnützigen Sektor"

Wo stehen wir mit KI im gemeinnützigen Sektor? Mit dieser Frage befasst sich die neue Studie des Stifterverbands aus dem Dezember 2025. In Zusammenarbeit mit der WHU - Otto Beisheim School of Management und dem Verbandsmanagement Institut (VMI) wurden im Rahmen der Studie über 1.200 ehren- und hauptamtlich Tätige in gemeinnützigen Organisationen befragt. Die zentralen Ergebnisse der von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt geförderten Studie: 73 Prozent der Befragten nutzen generative KI, allerdings mit deutlichen Unterschieden je nach Alter, Funktion, Engagementfeld und Organisationsgröße. Eingesetzt wird KI vor allem in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. In vielen anderen Bereichen fehlen konkrete Anwendungsfälle, entsprechend hoch ist der Wunsch nach Good Practices und praxisnahen Weiterbildungen. Die strategische Einbettung fehlt oft: Nur eine Minderheit der Organisationen verfügt über Richtlinien oder Initiativen. Generative KI wird als Führungsthema eingeordnet: Sie erfordert Haltung, Strategie und aktive Begleitung im Veränderungsprozess. Um das Potenzial zu entfalten, sind klare Leitlinien, Kompetenzaufbau, Austausch zu Anwendungsfeldern und gemeinwohlorientierte, datenschutzfreundliche KI-Lösungen für die Zivilgesellschaft notwendig.
Alle Informationen finden Sie hier.

Zuletzt bearbeitet: 05. Februar 2026
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