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Netzwerk Bildung für alle im Saarland

Hier finden Sie Rückblicke auf die jüngsten Sitzungen des Netzwerkes Bildung für alle im Saarland. Zu einem Überblick über weitere aktive und in Planung befindliche Stiftungsnetzwerke Bildung auf Länderebene gelangen Sie hier.

 

5. Sitzung am 16. Oktober 2019 in Neunkirchen

Mit dem Schwerpunktthema „Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement heute und morgen: Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse für eine Zusammenarbeit mit der Politik auf Augenhöhe“ fand am 16. Oktober 2019 die 5. Sitzung des Netzwerkes Bildung für alle im Saarland statt, unterstützt durch das StiftungsForumSaar. Das Netzwerk war zu Gast beim Landkreis Neunkirchen in Neunkirchen.

Die Projekte

20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich intensiv über Vorhaben aus, die von den beteiligten Stiftungen und Organisationen durchgeführt werden. Das Netzwerk Ankommen und die StudienStiftungSaar nahmen die Möglichkeit wahr, ihre Projekte vorzustellen und vertieft darüber in der Runde zu diskutieren. Bei den Präsentationen der Projekte können Ideen besprochen, Fragestellungen hilfreich im Fachkreis beantwortet und erfolgreiche Projektansätze platziert werden.

Schwerpunktthema: Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement heute und morgen: Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse für eine Zusammenarbeit mit der Politik auf Augenhöhe

Nachdem während der letzten Sitzung des Netzwerkes Bildung für alle im Saarland der Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich wurde, die Gelingensbedingungen für Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement in den Blick zu nehmen und die Rahmenbedingungen zu ermitteln, um hierbei auf Augenhöhe mit der Politik zusammenzuarbeiten, sollte in der 5. Sitzung gemeinsam erarbeitet werden, wie der Status Quo einzuordnen ist und wo es einen Bedarf zur Verbesserung der Zusammenarbeit gibt.

Intensiv loteten die Anwesenden aus, welche Hürden es derzeit gibt, dass das bürgerschaftliche Engagement und Ehrenamt in seiner wichtigen Bedeutung für den Bildungssektor wahrgenommen und entsprechend unterstützt wird, und welche Empfehlungen die Runde an Politik wie zivilgesellschaftliche Institutionen daraus ableitet. Diese Empfehlungen sollen in der nächsten Sitzung erneut zur Diskussion gestellt und gegebenenfalls erweitert werden, um diese anschließend einerseits in die eigenen Organisationen zu tragen und so Wandel von innen anzustoßen, andererseits mit diesen Empfehlungen auch bei der Politik Gehör zu finden, um Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern.

4. Sitzung am 11. März 2019 in Saarbrücken

Mit dem Schwerpunktthema „Herausforderungen im Übergang von Schule zu Beruf“ fand am 11. April 2019 die 4. Sitzung des Netzwerkes Bildung für alle im Saarland statt, unterstützt durch das StiftungsForumSaar. Das Netzwerk war zu Gast bei der Stiftung PSD L(i)ebenswert in Saarbrücken.

Die Projekte

22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich intensiv über Vorhaben aus, die von den beteiligten Stiftungen und Organisationen durchgeführt werden. Das Adolf-Bender-Zentrum, die Lernwelt Saar sowie die Leitstelle Lebenslanges Lernen im Saarpfalz-Kreis hatten Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und vertieft darüber in der Runde zu diskutieren. Bei den Präsentationen der Projekte können Ideen besprochen, Fragestellungen hilfreich im Fachkreis beantwortet und erfolgreiche Projektansätze platziert werden.

Schwerpunktthema: Herausforderungen im Übergang von Schule zu Beruf

Einen Einblick in die saarländische Strategie zur Fachkräftesicherung, das Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar, gab Laura Eder, Referentin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes. Mirjam Caspers, Projektleiterin des Programms AnschlussDirekt der IHK Saarland griff diesen Faden auf und stellte die vielfältigen Maßnahmen der IHK Saarland vor, einerseits  Jugendliche auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, andererseits aber auch Unternehmen bei der passgenauen Besetzung ihrer Ausbildungsplätze zu beraten. Caspers konstatierte eine Tendenz unter Schülerinnen und Schülern, den Weg in die Ausbildung oftmals aus Überforderung und Unsicherheit heraus durch einen längeren Schulbesuch hinauszuzögern. Unterstützende Begleitangebote für Jugendliche, aber auch für deren Eltern seien daher essentiell. Um die Abbrecherquote unter Jugendlichen in Ausbildungsberufen und die Quote derjenigen ohne Schulabschluss zu senken, so der Tenor in der anschließenden Diskussion, seien gemeinsame Anstrengungen der Zivilgesellschaft und der Politik vonnöten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen sich für die nächste Sitzung dafür aus, das Zusammenspiel von ehrenamtlich Engagierten und der öffentlichen Hand stärker in den Fokus zu nehmen und daraus Empfehlungen und Bedingungen für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe abzuleiten.

Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2019